OpsLog: Die Logbuch-Alternative von Greg (F4BPO) für FlexRadio, ICOM & Co.

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Wer auf dxham.de regelmäßig mitliest, weiß, wie begeistert ich von DX-Hunter war. Greg (F4BPO) hat bereits damals bewiesen, dass er ein Händchen für extrem praxisnahe Softwarelösungen hat. Nun legt er seinen vollen Fokus auf OpsLog – sein eigenständiges Logbuchprogramm, das er stetig weiterentwickelt und verfeinert.

Auf dem Markt gibt es zwar einige etablierte Logbuchprogramme, aber OpsLog entwickelt sich zu einer wirklich hervorragenden Alternative. Ein großer Pluspunkt ist die flexible Transceiver-Anbindung: Es ist perfekt auf FlexRadio-Transceiver abgestimmt, harmoniert aber ebenso genial mit ICOM-Geräten (wie dem IC-9700), sowie vielen weiteren Transceivern über OmniRig oder TCI.

Ich hatte OpsLog in den letzten Tagen intensiv im Testbetrieb – und das Loggen läuft absolut geschmeidig.

Aufgeräumte Oberfläche und direkte PA-Einbindung

Neben den klassischen Logbuch-Funktionen überzeugt vor allem die übersichtliche und gut strukturierte Bedienoberfläche. Keine überladenen Menüs, sondern eine aufgeräumte GUI, auf der man im Contest oder DX-Getümmel sofort den Überblick behält.

Ein absolutes Highlight für mein eigenes Setup: OpsLog ermöglicht nicht nur das Loggen, sondern auch die Steuerung und Überwachung meiner SPE Expert 1k3-FA!

Gerade das hat mir bisher bei der Kombination mit FRStack gefehlt – allen voran eine direkte und verlässliche Temperaturanzeige. Wer viel im Digimode-Betrieb unterwegs ist, weiß, wie wichtig die thermische Überwachung der Endstufe ist. Bei OpsLog habe ich alle relevanten Zustandswerte der SPE Expert jetzt direkt auf dem Schirm.

ICOM-Transceiver in OpsLog

Was natürlich auch sehr hilfreich ist, ist die Möglichkeit das Spectrumscope von ICOM-Transceivern anzeigen zu lassen. Beim Flexradio geschieht das bereits über das Programm SmartSDR und in OpsLog kann man sich für die ICOM’s das Spectrumscope direkt ins Logbuchprogramm holen. Man kann damit auch seinen ICOM fernsteuern und benötigt dazu nicht die ICOM-Software RS-BA1, dessen Einrichtung nicht immer wirklich einfach ist.

Funktionen von OpsLog

OpsLog bietet neben dem eigentlichen Loggen und der Transceiver-Steuerung auch weitere Funktionen. Bespielsweise kann der Antennen-Rotor oder Antennen von SteppIR und Ultrabeam gesteuert werden. Die Einbindung von Relais ist möglich oder Steuerung anderer HF-Endstufen. Dazu kommt, dass neben Auswertungsmöglichkeiten für Awards (Diplome) auch ein QSL-Druck möglich ist und der Versand von QSL-Karten per E-Mail wäre auch nutzbar.

Ein CW- und VoiceKeyer ist in OpsLog mit enthalten und kann im Contest oder DX-Pileup direkt gesteuert werden.

Download und weitere Infos

Heruntergeladen werden kann OpsLog auf Github <<hier klicken>> und unter Releases findet man die aktuellste Version. Hier findet man auch noch eine Reihe weiterer Infos auf Greg’s Github-Seite.

Fazit aus den ersten Tests

OpsLog ist weit mehr als nur ein einfaches Logbuch: Die gelungene Mischung aus moderner Logbuchführung, breiter Transceiver-Unterstützung, der nahtlosen Integration der SPE-Endstufe samt Temperaturüberwachung und vieler anderer hilfreicher Funktionen macht das Programm zu einer echten Empfehlung für den Shack-PC.

Greg investiert viel Herzblut in die Weiterentwicklung – es lohnt sich also definitiv, auf diese Logbuch-Alternative umzusteigen oder sie zumindest parallel zu testen. Es gibt natürlich im aktuellen Stadium noch kleine Bug oder Verbesserungsmöglichkeiten. Ich bleibe jedoch am Ball und halte euch über neue Updates auf dem Laufenden!

vy 73 de Ronny DM2RM

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