GPA-30 Vertical aus einem FB-33-Strahler

Von einem befreundeten OM erhielt ich für meinen guten alten Fritzel Beam FB-33 noch ein Bund Ersatzteile, woraus man eigentlich noch einen zweiten FB-33 hätte bauen können. Nun lagen die Rohre ständig irgendwo im Weg und sollten eigentlich schon in den Schrott. Doch beim Betrachten der Teile stellte ich fest, dass man den Strahler des FB-33 gut zur Vertikal umfunktionieren könnte, da viele Dinge von Fritzel ja praktisch „modular“ aufgebaut sind. Beim Zerlegen der Teile könnte man diese Antenne auch gut für den Urlaub im Auto verstauen und so auch auf kleinem Raum QRV werden. Beim studieren der einzelnen Handbücher war schnell klar, dass die GPA-30 wirklich aus einer Strahlerhälfte besteht und die Halterungen für den Boom waren genau die gleichen wie für die Vertical. Es musste nur ein vernünftiger Speisepunkt her.

Aus einem Stück Alu-Winkel wurde der neue Speisepunkt gebaut, welcher passend zur Rohrschelle und einer Kerbe an die Rohrhalterung kam und die PL-Buchse wurde noch mit Silikon an der Löststelle versiegelt, so dass später kein Wasser eindringen kann und ggf. auch in den Stecker zieht. Ein etwa 10cm langes Kabel war nun die Verbindung zum Strahler, welches mit einer alten Treibschraube von einem anderen Element des FB-33 angeschraubt wurde. Die Kontaktstelle wurde von der Oxidschicht befreit, die sich über die Jahre gebildet hatte. schon war der Speisepunkt fertig. Am Alu-Winkel hatte ich noch eine zusätzliche Schraube angebracht, so dass dort später die Radials befestigt bzw. angeschlossen werden können. 

Nach dem Befestigen der Rohrschellen hatte ich eine alte Rüststange als Mastrohr testweise umfunktioniert und nun ging es daran die Radials anzubringen die wie in der Anleitung zur GPA-30  etwa 10cm länger zugeschnitten wurden, da sie an den Speisepunkt angebracht werden sollten und mit einem wiederverschließbaren Kabelbinder auch künftig wieder abnehmbar sein sollten, wenn dann mal alles in den Kofferraum soll.

 

Die Kappe an der Unterseite des Strahlers auch noch mit einigen Löchern versehen, so dass das evt. eindringende Wasser ablaufen kann. Die alten Entwässerungslöcher im Rohr wurden dafür mit Silikon abgedichtet.

Wie sich herausstellte, waren die von Hofi (Fritzel) angegebenen Radial-Längen schon ziemlich optimal. Pro Band wurden je 2 Radial angebracht und das SWR bei 2,5m über Grund war schon akzeptabel. Die Enden der Radials wurden zunächst mit kleinen Kabelbindern als Schlaufe umgelegt und so konnte das SWR mit stetigem Verkürzen zu einem optimalen Wert verändert werden. Die Radials wurden mit einfacher Bauschnur abgespannt und wie in der Anleitung zur GPA-30 in einem Winkel von ca. 80° nach unten weggeführt. 

Der erste Test auf 20, 15 und 10m zeigte, dass die Antenne funktionierte und auch ein paar DX-QSO’s gingen ins Log. Nun wird wieder alles verpackt und der nächste Urlaub kommt sicher bald, wo die Antenne dann richtig zum Einsatz kommt.

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