CQ SSB Fieldday 2017

In diesem Jahr ging es endlich mal wieder auf’s Feld zum Funken. Beim SSB Fieldday hatte unser OV oftmals mitgemacht, um neue Antennen zu testen oder Bewährtes zu verbessern.

Die letzten Jahre hatten wir am Rande der Stadt Ratzeburg, bei den OM’s von E39, den Fieldday bestritten. In einem Bauwagen abseits einer Kieskuhle wurde Funkbetrieb unter vereinfachten Bedingungen gemacht. Dort konnten wir niemanden stören mit unseren Antennen oder dem Geräusch des Notstromaggregats.

Dieses Mal ging auf eine Wiese mit abgelegener Kuhweide und idyllischer Rundumsicht. Unser QTH befand sich in der Nähe des Dörfchens Neu Thurow zwischen Ratzeburg und Gadebusch an der B208. Hier wohnte Helge, der Besitzer unseres Funkwagens, einem alten Hanomag der Bundeswehr. Helge’s Wohnsitz war etwa 200m entfernt und so hatten wir in den Pausen eine Unterkunft und konnten uns auch mal frisch machen oder gemütlich mit anderen OM’s beim Bierchen und Gegrilltem klönen oder PC-Probleme lösen.

Unsere Station war ein IC-7400 und eine FD-4 als Antenne. Strom lieferte eine altbewährtes HONDA-Notstromaggregat, das uns schon oft auf Fielddays gute Dienste erwies. In der Nacht machte uns der Tau ein wenig Probleme und das SWR der Antenne ging hin und her. Der Tuner wurde nachgestimmt, doch dann brach die Sendeleistung wieder ein und wir machten in der Nacht Pause. Schnell ein paar Stunden Schlaf und etwas Kraft tanken für den neuen Tag.

Am Morgen um 5 Uhr noch bei tiefer Dunkelheit versuchte ich es nochmal und kurbelte über das 80m-Band. Irgendwie hatte mein Vorgänger in der Nacht schon alles abgegrast und so ging es das Band hoch und runter um doch noch jemanden zu finden, der noch nicht im Log stand. Das 40m-Band gab auch nicht viel her und auch kein DX weit und breit.

Nach Sonnenaufgang beobachtete ich die Bänder, ob doch noch etwas DX möglich ist. Aber die Bedingungen waren mäßig und nachdem auf allen Bändern nur noch CQ-rufende Stationen waren, die alle schon im Log standen entschieden wir uns Feierabend zu machen. Es war genug im Log und der Aufwand hatte sich auch gelohnt. Zufrieden bauten wir die Station samt Antennen und übrigen Zubehör ab. Abschliessend gab es zur Stärkung noch einen Kaffee und Kuchen von unserem Gastgeber Helge.

Schwer übermüdet ging es Richtung A20 und dann mit Vollgas nach Hause, bevor die Müdigkeit mich richtig einholte. Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende und freue mich schon jetzt wieder auf das nächste Jahr.

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